Ich weise auf diesen WELT-Artikel hin. Darin:
Gegen Everts und Walter laufen Parteiausschlussverfahren, weil sie zusammen mit zwei Fraktionskollegen die Wahl der Parteivorsitzenden Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin verhindert hatten.
Zur Klarstellung, und man kann es überhaupt nicht häufig genug klarstellen: Die Ausschlußverfahren laufen – übrigens nicht gegen Metzger -, weil die besagten Personen bis einen Tag vor der Wahl Zustimmung signalisiert haben, weil sie in geheimen Probeabstimmungen mit Ja stimmten und weil sie – zumindest Herr Walter – den Koalitionsvertrag mit ausgehandelt haben, um dann einen Tag vor Bufallo “April April!” zu rufen. So ewas nennt man reinrasseln-lassen.
Schlagworte: Ypsilanti, SPD, Hessen-Wahl
November 24, 2008 um 1:53
Wieso läuft eigentlich kein Parteiausschlussverfahren gegen Ypsilanti?
“Wir waren auf der Überholspur, und dann kam ein Lkw aus Mainz und hat alles plattgemacht.” (Zitat Michael Naumann, Spitzenkandidat der Hamburger SPD
November 24, 2008 um 2:00
Es steht jedem Sozialdemokraten frei, eines zu eröffnen.
Da ich mich, was Hamburg betrifft, zufällig etwas auskenne: naumann war hier definitiv NICHT auf der Überholspur. Das zu behaupten ist ganz einfach objektiv unwahr.
November 27, 2008 um 4:43
Eine schöne faktenreiche Zusammenfassung hier:
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=5718&Itemid=49